Von Johanna Neuron
Ideenmanagement mit KI: Wie Jägermeister Mitarbeiterideen pitchfähig macht

Ideenmanagement mit KI heißt: Mitarbeitende reichen Ideen in jeder Form ein, und eine KI macht daraus einheitliche, vergleichbare Konzepte. Für Jägermeister haben wir eine solche Innovationsplattform gebaut. Ideen aus dem ganzen Unternehmen werden zu pitchfähigen Konzepten veredelt, vom Team bewertet und fließen direkt in die Strategie ein.
Die Ausgangslage: gute Ideen, die untergehen
Bei Jägermeister entstehen viele Ideen direkt im Unternehmen, in Marketing, Vertrieb, Produktion und in den Ländergesellschaften. Das Problem war nicht der Mangel an Ideen, sondern ihr Format:
- Manche kamen als ausgearbeitete Präsentation, andere als kurze Notiz oder E-Mail.
- Ideen waren dadurch kaum vergleichbar. Gut präsentierte Vorschläge hatten bessere Chancen als gute Inhalte.
- Vieles blieb in Postfächern oder Abteilungen liegen und erreichte nie die Entscheider.
Gesucht war ein Weg, alle Ideen fair zu behandeln und die besten zuverlässig nach oben zu bringen.
Die Lösung: die Jägermeister Innovation Platform
Wir haben eine individuelle Plattform entwickelt, die den gesamten Weg von der Einreichung bis zur Auswahl abbildet.
- Einreichen in jeder Form: Mitarbeitende geben ihre Idee so ein, wie sie sie haben, als Stichpunkte, Text oder Entwurf.
- KI-Veredelung: Eine KI macht aus jedem Vorschlag ein professionelles, einheitlich aufgebautes Konzept. Problem, Idee, Zielgruppe und Nutzen stehen immer an derselben Stelle. So zählt der Inhalt, nicht die Präsentation.
- Transparentes Voting: Mitarbeitende bewerten die Konzepte in einem strukturierten Verfahren. Das schafft Beteiligung und Akzeptanz für die Auswahl.
- Modular und skalierbar: Die Plattform lässt sich jedes Jahr auf neue strategische Schwerpunkte ausrichten, etwa Nachhaltigkeit oder neue Märkte.

Das Ergebnis
„Mit der Global Innovation Plattform können wir die besten Ideen identifizieren, bewerten und direkt in unsere Strategie integrieren – ein absoluter Gamechanger.“
— Holger Ruhs, Director Global Trade Marketing, Jägermeister
- Faire Chancen für jede Idee: Durch das einheitliche Format werden Vorschläge nach Inhalt bewertet.
- Mehr Beteiligung: Mitarbeitende reichen nicht nur ein, sie entscheiden auch mit.
- Direkter Weg in die Strategie: Die besten Konzepte liegen pitchfertig vor und können sofort weiterentwickelt werden.
Was eine gute Ideenmanagement-Software braucht
Klassische Tools für das betriebliche Vorschlagswesen sammeln Ideen, helfen aber kaum beim Bewerten. Mit KI kommen neue Möglichkeiten dazu. Achte bei der Auswahl oder Entwicklung auf diese Punkte:
- Niedrige Hürde beim Einreichen: Je einfacher es ist, eine Idee abzugeben, desto mehr Ideen kommen.
- Einheitliche Aufbereitung: KI bringt alle Vorschläge in dieselbe Struktur und macht sie vergleichbar.
- Nachvollziehbare Bewertung: Kriterien und Voting müssen transparent sein, sonst verlieren Mitarbeitende das Vertrauen.
- Anpassbare Schwerpunkte: Die Plattform sollte sich an wechselnde Ziele anpassen lassen, ohne neu gebaut zu werden.
- Datenschutz und Zugriffsrechte: Ideen sind oft vertraulich. Wer was sehen darf, muss klar geregelt sein.
Häufige Fragen
Was macht die KI im Ideenmanagement konkret? Sie strukturiert und formuliert eingereichte Ideen zu einheitlichen Konzepten, fasst zusammen und ergänzt fehlende Punkte wie Zielgruppe oder Nutzen. Die Entscheidung bleibt bei den Menschen.
Standard-Software oder eigene Lösung? Standard-Tools reichen für einfache Ideensammlungen. Wenn eigene Bewertungsprozesse, Marken-Look und KI-Veredelung zusammenkommen sollen, lohnt sich eine individuelle Plattform.
Wie lange dauert die Entwicklung? Eine erste Version mit Einreichung, KI-Veredelung und Voting lässt sich in wenigen Wochen umsetzen und danach schrittweise erweitern.
So geht es weiter
Plattformen wie diese bauen wir als individuelle Software mit KI, von Konzept über Entwicklung bis zum Betrieb. Wenn du Ideen in deinem Unternehmen besser nutzen willst, buch dir ein kostenloses Erstgespräch.




