Von Johanna Neuron
Content-Repurposing mit KI: Wie The Red Bulletin aus dem Magazin automatisch Instagram-Posts macht

Content-Repurposing mit KI bedeutet, vorhandene Inhalte automatisch in neue Formate zu übertragen, zum Beispiel einen Magazinartikel in einen Instagram-Post. Für The Red Bulletin von Red Bull Media House haben wir ein Tool gebaut, das aus der fertigen Druckdatei markengerechte Social-Media-Posts erstellt. Die Redaktion spart doppelten Aufwand, und jeder Artikel kann auch auf Instagram wirken.
Die Ausgangslage: der Bruch zwischen Print und Social
The Red Bulletin ist das internationale Magazin von Red Bull Media House, bekannt für starke Reportagen und Bilder. Es wird in erster Linie für den Druck produziert. Die Planung für Instagram begann erst nach der finalen Druckfreigabe.
Das führte zu doppelter Arbeit:
- Texte und Bilder mussten für Social Media noch einmal ausgewählt, gekürzt und neu gestaltet werden.
- Gute Geschichten aus dem Heft kamen oft gar nicht oder spät auf Instagram.
- Je mehr Ausgaben und Länder, desto größer wurde der Aufwand.
Die Lösung: ein Content-Tool, das das Magazin liest
Wir haben ein KI-gestütztes Content-Tool entwickelt, das direkt mit den fertigen Magazindateien arbeitet.
- Inhalte aus dem PDF: Das Tool extrahiert Texte und Bilder aus der Druckdatei, Artikel für Artikel.
- KI-Aufbereitung für Instagram: Die KI kürzt, formuliert um und baut daraus Posts mit Bild und Text im Red-Bulletin-Look.
- Steuerbar nach Redaktionsregeln: Frequenz, Tonalität und Design lassen sich festlegen. So bleibt der Stil der Redaktion erhalten.
- Teilen mit Partnern: Fertige Posts können direkt an Athletinnen und Athleten, Partner oder andere Kanäle weitergegeben werden, im einheitlichen Markenauftritt.

Das Ergebnis
- Kein doppelter Aufwand mehr: Was einmal fürs Heft produziert wurde, wird automatisch für Social Media nutzbar.
- Mehr Reichweite pro Artikel: Geschichten aus dem Magazin erscheinen schnell und konsistent auf Instagram.
- Einheitliche Marke: Alle Posts folgen denselben Gestaltungsregeln, auch wenn Partner sie teilen.
Was Verlage und Marken daraus mitnehmen können
Content-Repurposing lohnt sich überall dort, wo hochwertige Inhalte schon existieren, aber nur in einem Kanal genutzt werden. Typische Beispiele sind Magazine, Kundenzeitschriften, Whitepaper, Webinare oder Podcasts. Wichtig sind drei Dinge:
- Vom fertigen Inhalt ausgehen: Am meisten spart, wer direkt an der finalen Datei ansetzt, statt Inhalte neu zu sammeln.
- Regeln statt Zufall: Ton, Länge und Design sollten klar vorgegeben sein. Dann klingt die KI nach eurer Marke.
- Mensch als letzte Instanz: Die Redaktion prüft und gibt frei. Die KI liefert Entwürfe, keine ungeprüften Veröffentlichungen.
Häufige Fragen
Was ist Content-Repurposing? Die Wiederverwertung bestehender Inhalte in anderen Formaten und Kanälen, etwa aus einem Artikel ein Social-Media-Post, ein Newsletter oder ein kurzes Video.
Reicht dafür nicht ein Tool wie ChatGPT? Für einzelne Texte ja. Wenn Bilder aus Druckdateien, feste Designvorlagen und viele Ausgaben zusammenkommen, braucht es eine Lösung, die genau auf euren Ablauf zugeschnitten ist.
Bleiben die Inhalte markengerecht? Ja, wenn Tonalität und Gestaltung als Regeln hinterlegt sind und die Redaktion jeden Post freigibt.
So geht es weiter
Einen Überblick, was KI bei Bildern, Videos und Texten heute leistet, gibt unser Ratgeber KI-Content-Erstellung für Marken. Tools wie das Red Bulletin Content Tool bauen wir als individuelle Software mit KI.
Wenn du wissen willst, wie sich deine Inhalte automatisch weiterverwerten lassen, buch dir ein kostenloses Erstgespräch.




